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Sonnenschutz Hautpflege Tipps: SPF täglich für jeden Typ
Welcher SPF passt zu dir? Neta erklärt, warum Sonnenschutz täglich Pflicht ist, wie du ihn mit Makeup kombinierst und welche Formel zu deinem Hauttyp passt.
Sonnenschutz ist nicht optional. Er ist der einzige Schritt in deiner Hautpflege, der nachweislich bis zu 80 Prozent der sichtbaren Hautalterung verhindern kann. Und trotzdem ist er der am häufigsten übersprungene Schritt – besonders im Alltag, wenn die Sonne nicht brennend vom Himmel sticht.
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Inhaltsverzeichnis
- Warum SPF täglich – nicht nur im Urlaub
- Welcher Lichtschutzfaktor für deinen Hauttyp
- Sonnenschutz und Makeup: So geht beides
- Mineralisch oder chemisch – was ist der Unterschied
- Häufige Fehler die wir im Studio sehen
- So findest du den richtigen SPF für dich
- Sonnenschutz Hautpflege im Beautycenter by Neta
Ich arbeite täglich mit Haut. Beim HydraFacial sehe ich, was die Sonne anrichtet – auch bei Frauen, die meinen, kaum draussen zu sein. Pigmentflecken, erschöpfte Kollagenstruktur, feine Fältchen die nichts mit dem biologischen Alter zu tun haben. Der Grund ist fast immer derselbe: kein Sonnenschutz im Alltag, über Jahre hinweg. Ich bin Neta, Gründerin des Beautycenters in St. Gallen Winkeln, und Sonnenschutz ist für mich das Non-Negotiable Nummer eins in jeder Pflegeroutine.
Warum SPF täglich – nicht nur im Urlaub {#warum-spf-taeglich}
UV-Strahlung ist tückisch, weil du sie nicht spürst. Nicht im Winter. Nicht hinter der Büroscheibe. Nicht unter Wolken. UVA-Strahlen – jene, die Hautalterung und Pigmentveränderungen verursachen – durchdringen Fensterscheiben und dringen auch bei bedecktem Himmel zu rund 80 Prozent durch die Wolkendecke. Du wirst keinen Sonnenbrand bekommen, aber die unsichtbare Schädigung akkumuliert sich Tag für Tag.
Das Ergebnis zeigt sich nicht sofort. Es zeigt sich mit 38, 42, 48 Jahren – als Pigmentflecken, verlorene Festigkeit und Falten, die schneller kommen als sie müssten. Kein Serum und keine HydraFacial-Behandlung kann reparieren, was konsequenter Sonnenschutz von vornherein verhindert hätte.
Für wen ist täglicher SPF besonders dringend: Für alle, die aktive Wirkstoffe wie Retinol, Fruchtsäuren oder Vitamin C verwenden – diese Substanzen erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut erheblich. Mehr dazu im Guide zu Anti-Aging-Wirkstoffen.
Tipp aus dem Studio: Stell dir den SPF-Schritt wie Zähneputzen vor. Du machst es jeden Morgen, nicht nur wenn du Schmerzen hast.
Welcher Lichtschutzfaktor für deinen Hauttyp {#welcher-faktor}
SPF – Sun Protection Factor – gibt an, um welchen Faktor du deine Sonnen-Exposition verlängern kannst, bevor Rötung entsteht. Die Zahlen klingen dramatisch unterschiedlich, sind es aber nicht:
- SPF 10 filtert rund 90 Prozent der UVB-Strahlen
- SPF 30 filtert rund 97 Prozent
- SPF 50 filtert rund 98 Prozent
Der Sprung von 30 auf 50 ist also ein einzelnes Prozent – aber für empfindliche Haut kann genau dieses Prozent den Unterschied machen.
Wichtig: SPF-Werte gelten nur für UVB-Strahlen (die Sonnenbrand-Verursacher). Für Schutz vor UVA (die Alterungsstrahlen) brauchst du zusätzlich das UVA-Siegel auf der Verpackung – ein kleines Kreissymbol mit “UVA” drin.
Helle, empfindliche Haut: SPF 50 ist hier die richtige Wahl. Wenn deine Haut schnell rötet oder du zu Couperose neigst, schützt der höhere Faktor vor lichtbedingten Reizungen und hilft, Pigmentveränderungen zu verlangsamen.
Normale bis Mischhaut: SPF 30 reicht im Alltag vollständig aus – vorausgesetzt, du trägst genug auf. Im Freien oder bei Retinol-Nutzung würde ich auf 50 hochgehen.
Trockene, reife Haut: Auch hier ist SPF 30 ausreichend, aber die Textur zählt: Wähle eine pflegende Formel mit Hyaluron oder beruhigenden Komponenten. Keine dünnen Gel-Texturen, die das Feuchtigkeitsgefühl weiter reduzieren.
Tipp aus dem Studio: Viele Kundinnen tragen zu wenig auf. Für das Gesicht brauchst du etwa einen halben Teelöffel Sonnenschutz – deutlich mehr als die meisten intuitiv nehmen. Weniger Menge bedeutet proportional weniger Schutz.
Sonnenschutz und Makeup: So geht beides {#makeup-kombination}
Das ist die Frage, die mir am häufigsten gestellt wird: Wie trage ich Sonnenschutz unter Makeup, ohne dass alles klumpt, pilgert oder fettglänzend wirkt?
Erstens: Makeup mit integriertem SPF – CC Creams, Foundations mit LSF 15 oder 20 – ist kein Sonnenschutz-Ersatz. Um den angegebenen Schutz zu erreichen, müsstest du so viel Foundation auftragen, dass du buchstäblich einen Clown-Look hättest. Sonnenschutz als eigenständige Schicht ist nicht verhandelbar.
Die Reihenfolge: Reinigung → Serum → Tagescreme → Sonnenschutz → Makeup. Warte nach dem SPF zwei bis drei Minuten, bevor du Foundation aufträgst – das reduziert das Pilling-Risiko erheblich.
Für Kombinationshaut wähle leichte Gel-Formulierungen oder wässrige Texturen – sie verbinden sich besser mit Makeup-Produkten als schwere Cremes. 2026 sind hybride SPF-Produkte im Trend: Sie enthalten zusätzlich aktive Wirkstoffe wie Niacinamid (gegen Pigmentflecken), Hyaluron (Feuchtigkeit) oder Peptide. So spart du einen Pflege-Schritt.
Für Nachcremen tagsüber – etwa alle zwei Stunden im Freien – gibt es jetzt SPF-Mists, die du direkt über Makeup sprühen kannst ohne es zu stören. Das ist eine der sinnvollsten Innovationen der letzten Jahre.
Für wen passt was: Ölige Haut → matte, wasserbasierte SPF-Gel. Trockene Haut → cremige Textur mit Glycerin oder Hyaluron. Empfindliche Haut → mineralische Formel (mehr dazu unten).
Tipp aus dem Studio: Kauf dein Sonnenschutz-Produkt im gleichen Finish wie deine Tagescreme – dann harmonieren die Schichten besser.
Mineralisch oder chemisch – was ist der Unterschied {#mineralisch-chemisch}
Zwei grundsätzlich verschiedene Schutz-Mechanismen:
Mineralische Filter (Zinkoxid, Titandioxid) legen sich wie ein physischer Schutzschild auf die Hautoberfläche und reflektieren UV-Strahlung direkt. Vorteile: wirken sofort nach dem Auftragen, sehr gut verträglich auch für empfindliche Haut, keine Wartezeit. Nachteil: können einen leichten Weissschimmer hinterlassen – bei dunkleren Hauttönen unter Umständen unschön.
Chemische Filter werden in die Haut aufgenommen und wandeln UV-Strahlung in Wärme um. Vorteile: unsichtbare Textur, kein Weisseffekt, angenehmes Tragekomfort. Nachteil: brauchen rund 20 Minuten Einwirkzeit vor UV-Exposition; einzelne Filter stehen in der Diskussion bezüglich Gewässerbelastung.
Viele moderne Formeln kombinieren beide Typen – das ist für die meisten Frauen die praktischste Lösung. Wenn deine Haut sehr reaktiv ist oder du zu Rötungen neigst, würde ich mit einem mineralischen SPF anfangen und schauen wie deine Haut reagiert. Mehr zur richtigen Routine für reife Haut findest du im Anti-Aging-Guide 2026.
Häufige Fehler die wir im Studio sehen {#haeufige-fehler}
Zu wenig auftragen. Sonnenschutz wird gemessen. Wer mit einem winzigen Klecks das ganze Gesicht eincremt, hat effektiv deutlich weniger Schutz als auf der Packung angegeben. Halber Teelöffel – das klingt nach viel, ist aber nötig.
Nur an heissen Tagen auftragen. UVA schläft nicht. Auch im November, auch im Büro. Wer Retinol oder Fruchtsäuren benutzt und keinen SPF trägt, riskiert aktiv Pigmentflecken.
Makeup-SPF als Ersatz zählen. Erkläre ich oben – es funktioniert schlicht nicht. Foundation mit LSF 20 ist kein Sonnenschutz.
Nie nachcremen. Im Freien hält Sonnenschutz zwei Stunden, danach muss nachgecremt werden. SPF-Mist über Makeup ist hier die pragmatische Lösung für Frauen, die nicht die ganze Routine wiederholen wollen.
So findest du den richtigen SPF für dich {#richtige-wahl}
- Empfindliche, helle Haut → mineralisch, SPF 50, pflegende Textur
- Normale Haut, keine Wirkstoffe → SPF 30, beliebige Textur die angenehm ist
- Ölige, unreine Haut → mattierende Gel-Formel, SPF 30-50, nicht-komedogen (auf der Packung stehend)
- Trockene, reife Haut → cremige Textur mit Feuchtigkeitskomplex, SPF 30
- Retinol- oder AHA-Nutzerin → SPF 50, täglich ohne Ausnahme
- Für tagsüber nachcremen → SPF-Mist als Ergänzung
Wenn du dir nicht sicher bist welcher Typ du bist oder was zu deiner Haut passt – komm für eine persönliche Beratung vorbei. Beim HydraFacial analysieren wir immer auch den Hautzustand und geben konkrete Empfehlungen für die Heimroutine.
Sonnenschutz Hautpflege im Beautycenter by Neta St. Gallen {#beautycenter}
Sonnenschutz ist für mich kein Nice-to-have – er ist Basis jeder ernsthaften Pflegeroutine. Wer tagsüber einen guten SPF trägt und abends konsequent pflegt, hat deutlich mehr von jedem anderen Produkt in seiner Routine. Das ist der Unterschied, den ich nach Jahren mit Kundenhaut sehe.
Wir sind an der Kräzernstrasse 79 in St. Gallen Winkeln, direkt an der A1-Ausfahrt, 500 Meter von der Shopping Arena. Aus Gossau, Herisau, Wittenbach, Abtwil und der ganzen Ostschweiz bist du in unter 10 Minuten bei uns. 4.9 ★ aus 234 Google Bewertungen, Phorest Award Top 1% weltweit, 7 Tage Garantie auf alles. Beim HydraFacial sprechen wir immer auch deine Pflegeroutine zu Hause durch – damit die Behandlung im Studio das bekommt, was sie verdient.
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Lerne Neta kennen — Deine Expertin für Haut und SPF

Neta ist Gründerin des Beautycenters by Neta und HydraFacial-Spezialistin. Sie arbeitet täglich mit Haut und hat gesehen, was jahrelanger fehlender Sonnenschutz anrichtet – und was eine konsequente Routine bewirkt. Als ausgebildete Nail-Spezialistin mit Abschluss an der Dobi Akademie und jahrelanger Selbstentwicklung im Bereich Hautpflege weiss sie: Prävention ist mächtiger als Korrektur. Sie berät jede Kundin individuell – auch dann, wenn du “nur mal fragen” willst. Zum Team oder direkt Termin buchen.
Häufige Fragen
Muss ich im Sommer täglich Sonnenschutz auftragen, auch wenn ich meist drinnen bin?
Ja. UVA-Strahlen durchdringen Fensterscheiben und wirken das ganze Jahr aktiv. Wer keine Sonnenpause macht, unterschätzt die kumulative Wirkung auf Kollagenabbau und Pigmentierung. Wir empfehlen im Beautycenter SPF 30 als tägliches Minimum.
Welcher Lichtschutzfaktor ist für den Alltag sinnvoll – SPF 30 oder 50?
Für den meisten Alltag reicht SPF 30 aus – er filtert rund 97 Prozent der UVB-Strahlen. Wer sehr helle oder empfindliche Haut hat oder aktive Wirkstoffe wie Retinol verwendet, ist mit SPF 50 besser beraten. Der Unterschied im Schutz ist klein, aber spürbar.
Kann ich Sonnenschutz unter Foundation tragen, ohne dass es pilgert?
Ja – wenn du die richtige Textur wählst. Leichte Flüssig-SPF auf Gel- oder Wasserbasis verbinden sich besser mit Makeup als dichte Cremes. Warte nach dem Sonnenschutz 2-3 Minuten bevor du Foundation aufträgst, damit die Schichten sich setzen können.
Schützt Makeup mit SPF das Gesicht ausreichend?
Leider nicht. Für die angegebene Schutzwirkung müsstest du die Makeup-Menge auftragen, die du normalerweise für einen Sonnenschutz nimmst – viel zu viel. Sonnenschutz als eigenständige Schicht ist unersetzlich; Makeup mit SPF ist ein nettes Extra, kein Ersatz.
Wo finde ich euch in St. Gallen?
Du findest uns an der Kräzernstrasse 79 in 9015 St. Gallen Winkeln – direkt an der A1 und 500 Meter von der Shopping Arena. Aus Gossau, Herisau, Wittenbach und der Ostschweiz bist du in unter 10 Minuten bei uns.
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Beautycenter by Neta





